Abschiebungen nach Afghanistan bringen Menschen in akute Lebensgefahr

Zur heute geplanten 27. Sammelabschiebung nach Afghanistan erklärt Luise:

„Die Bundesregierung muss endlich einsehen, dass sie mit Abschiebungen nach Afghanistan Menschen in akute Lebensgefahr bringt. Der jüngste Anschlag im vermeintlich sicheren Kabul auf eine Hochzeitsgesellschaft mit über 60 Toten und knapp 200 Verletzten hat das leider wieder deutlich gemacht. Die Lage bleibt volatil. Die Taliban hat angesichts der in vier Wochen anstehenden Wahlen mit Anschlägen gedroht. Menschen in eine solche Gemengelage abzuschieben ist verantwortungslos und inhuman. Nicht zuletzt, weil den Abgeschobenen vor Ort jede Perspektive fehlt. Die dürftige Finanzhilfe, die sie statt einer Unterkunft für die ersten Tage erhalten, reicht angesichts der finanziellen Krise im Land nicht einmal mehr für ein Dach über dem Kopf. Ein Abschiebestopp nach Afghanistan ist längst überfällig.”

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