Mündliche Fragen zum Familiennachzug zu subsidiär geschützten Afghanen

“Da die Deutsche Botschaft in Kabul seit dem schweren Anschlag im Mai 2017 noch immer arbeitsunfähig ist, müssen afghanische Staatsangehörige, die Visumsanträge stellen wollen, auf die Auslandsvertretungen in Islamabad und Neu-Delhi ausweichen. Betroffene müssen also eine lange, teure und mitunter auch gefährliche Anreise in Kauf nehmen, im Zuge des Antragsprozesses meist mehr als ein Mal. Dies gilt auch für Visa zum Familiennachzug. Dass jetzt alleine schon über 750 Terminregistrierungen für den Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten an beiden Standorten vorliegen, zeigt wie groß der Bedarf ist. Diese mehr als 750 Menschen mussten schon 2 Jahre aufgrund der Aussetzung des Nachzugs auf ihr Recht auf Familienleben warten. Nachdem nun endlich auch die Anträge von subsidiär Schutzberechtigten aus Afghanistan bearbeitet werden, muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass diese nun zügig erfolgt. Es ist gut, dass sie hierfür Personal aufgestockt hat. Warum aber eine Bearbeitung der Anträge in der Zentrale des Auswärtigen Amtes in Berlin zur Zeitersparnis nicht möglich sein soll, erschließt sich mir nicht.“

Hier findest Du Luises Fragen und die Antworten der Bundesregierung:

Die Welt hat hierzu berichtet.

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